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Die Gewinner*innen des Kurzfilmwettbewerbs „African Folktales, Reimagined“

Netflix & UNESCO short film competition winners
Die sechs Finalist*innen des Kurzfilmwettbewerbs „African Folktales, Reimagined“ von Netflix und der UNESCO. Mit einem Produktionsbudget von jeweils 75.000 US-Dollar machen sich die erfolgreichen Filmschaffenden jetzt auf den Weg, ihre authentischen afrikanischen Geschichten mit der Welt zu teilen.

Nach der Durchführung des bahnbrechenden Wettbewerbs  „African Folktales, Reimagined“ zur Unterstützung von aufstrebenden Filmemacher*innen aus Subsahara-Afrika, konnten Netflix und die UNESCO jetzt die sechs Gewinner*innen bekannt geben. Sie erhalten jeweils 25.000 US-Dollar sowie ein Produktionsbudget von 75.000 US-Dollar zur Produktion eines Kurzfilms mithilfe eines lokalen Produktionsunternehmens. Dabei werden sie von durch Netflix vermittelte Produzent*innen und Mentor*innen aus ganz Afrika betreut. Entsprechend dem Ziel des Wettbewerbs, das reiche kulturelle Erbe Afrikas zu präsentieren, erzählen die Kurzfilme afrikanische Volksmärchen in mehreren afrikanischen Landessprachen neu. 

Die Gewinner*innen sind:

  • Mohamed Echkouna aus Mauretanien mit The Enmity Djinn

  • Walter Mzengi aus Tansania mit Katope

  • Korede Azeez aus Nigeria mit Adieu, Salut

  • Voline Ogutu aus Kenia mit Anyango and the Ogre

  • Loukman Ali aus Uganda mit Katera of the Punishment Island

  • Gcobisa Yako aus Südafrika mit Uma’Mlambo

Die sechs Filmemacher*innen gehen nun in die Entwicklungsphase ihrer Projekte, bevor die Kurzfilme gedreht werden, die dann als Teil einer „Anthologie afrikanischer Märchen“ später in diesem Jahr auf Netflix gezeigt werden. Als Mentor*innen werden sie von so bekannten afrikanischen Filmschaffenden wie Femi Odugbemi, Jenna Bass, Leila Djansi, Pape Boye, Bongiwe Selane und Tosh Gitonga unterstützt.

Der Wettbewerb wurde im Oktober 2021 von Netflix und der UNESCO ins Leben gerufen und hat das Ziel, der Welt diverse lokale Geschichten vorzustellen. Im Rahmen des Netflix Creative Equity Fund ist der Wettbewerb außerdem ein Schritt in Richtung kreativer Gleichstellung, um neuen Stimmen aus unterrepräsentierten Gruppen in der Unterhaltungsbranche die Chance zu geben, ihre Sichtweisen einem globalen Publikum zu präsentieren. 

„Glückwunsch an die sechs Gewinner*innen! Die Tatsache, dass ihre Filme einem globalen Publikum präsentiert werden, ist Teil unseres Bemühens, die kulturelle Diversität unserer Welt abzubilden. Genau wie die afrikanische Filmbranche insgesamt haben auch diese sechs Filmschaffenden eine große Zukunft vor sich. Sie, aber auch alle anderen Teilnehmer*innen an diesem Wettbewerb, stehen für die reiche, diverse und sich ständig weiter entwickelnde Kultur der Subsahara-Region, die die UNESCO fördern möchte. Wir freuen uns darauf, die Filme auf einer speziellen Premiere im Hauptquartier der UNESCO in Paris am Ende dieses Jahres zu feiern.” – Audrey Azoulay, Generaldirektorin der UNESCO. 

Ben Amadasun, Netflix Director of Content in Africa, ergänzt: „Es ist wirklich inspirierend, das besondere kreative Talent unserer Kandidat*innen zu erleben. Unter Tausenden von Bewerber*innen wurden 21 ausgewählt und sechs haben schließlich gewonnen. Dies beweist, wie viele tolle Geschichten Afrika zu bieten hat, die alle unterschiedliche Perspektiven zeigen und die reiche Kultur Afrikas feiern können. Meinen Glückwunsch an die Gewinner*innen, aber auch an alle Nachwuchstalente, die es diesmal nicht geschafft haben. Wir fordern Sie ausdrücklich auf, auch in Zukunft Ihre afrikanischen Geschichten leidenschaftlich zu erzählen. Die Welt ist bereit für Ihr Talent, und wir bei Netflix wollen Sie auch künftig als eine Art Cheerleader auf dieser Reise begleiten.”