Im Folgenden präsentieren wir ein paar Highlights der März-Daten des ISP-Geschwindigkeitsindex von Netflix – unser monatliches Update darüber, welche Internetdienstanbieter (ISPs) zu Stoßzeiten das beste Streaming-Erlebnis mit Netflix bieten.
Im Dezember erfolgte die Ankündigung einer mehrjährigen Initiative namens Complexity-Based Encoding, die es uns ermöglicht, die Streaming-Performance von Serien und Filmen bei einer gleichzeitigen Verringerung der Bandbreite zu verbessern. Wir haben damals darauf hingewiesen, dass die Neukodierung zu niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten in unserem ISP-Geschwindigkeitsindex führen würde. Nun, da etwa 80 % unserer Titel neu kodiert wurden, sind die Auswirkungen für unseren Index allmählich zu erkennen.
Im folgenden Schaubild des US-Indexes kann man erkennen, wie die Top-Internetanbieter im Vormonat allgemein niedrigere Werte aufweisen – ein Trend, der sich auch in diesem Monat fortsetzt. Diese allgemeine Verringerung spiegelt ein effizienteres Streaming dieser Netzwerke aufgrund unserer Encoding-Initiative wider. Mit dem neuen Encoding wird beispielsweise die erste Folge der 4. Staffel von House of Cards in 720p bereits ab 910 kbit/s bzw. in 1080p bereits ab 1620 kbit/s gestreamt. Zuvor lagen die geringsten Bitraten dieser Streams bei 2350 bzw. 4300 kbit/s.
Weitere bemerkenswerte Änderungen im März:
In den USA bildet CenturyLink, dessen Performance seit November stetig abfiel, nun mit einer monatlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 1,53 Mbit/s das Schlusslicht. Im Vergleich dazu beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit für Costa Rica – das langsamste Land, für das wir momentan Daten erheben – im März 1,87 Mbit/s.
In Deutschland fiel Kabel Deutschland mit einer Verringerung der Durchschnittsgeschwindigkeit von 3,87 Mbit/s auf 3,61 Mbit/s vom ersten auf den vierten Platz ab.
In Irland konnte Virgin Media seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Mit einer Verbesserung der Durchschnittsgeschwindigkeit von 2,46 Mbit/s im Vormonat auf 3,37 Mbit/s stieg der Anbieter von Platz drei auf Platz eins.
Der ISP-Geschwindigkeitsindex von Netflix misst die Leistung einzelner Internetdienstanbieter zu Stoßzeiten für den Netflix-Dienst und ist kein Maß für die Gesamtleistung, die bei anderen Diensten/Daten erzielt werden, die über das Internet-Netzwerk des Anbieters übertragen werden. Eine schnellere Leistung für den Netflix-Dienst bedeutet im Allgemeinen eine bessere Bildqualität, kürzere Ladezeiten und weniger Wiedergabeunterbrechungen.
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– Anne Marie Squeo
Anne Marie Squeo ist ein Mitglied des Kommunikationsteams von Netflix.
